Zur Startseite Nach oben springen Zum Inhalt springen Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen

Sicher zum Schulstart: Polizei und Ordnungsamt bitten um besondere Rücksicht

Mit dem Ende der Sommerferien beginnt für viele Kinder wieder der tägliche Weg zur Schule. Einige von ihnen machen sich dabei zum ersten Mal allein oder gemeinsam mit Freunden auf den Weg. Der Bezirksdienst der Polizei und das Ordnungsamt der Gemeinde Wickede (Ruhr) rufen deshalb alle Verkehrsteilnehmenden dazu auf, in den kommenden Wochen besonders aufmerksam und rücksichtsvoll unterwegs zu sein.

 

Gerade jüngere Kinder können Geschwindigkeiten und Entfernungen noch nicht sicher einschätzen. Sie lassen sich leichter ablenken, reagieren manchmal spontan und müssen ihren Schulweg mit seinen Kreuzungen, Einmündungen und Gefahrenstellen erst kennenlernen. Für Autofahrerinnen und Autofahrer heißt das: Geschwindigkeit reduzieren, jederzeit bremsbereit sein und insbesondere an Fußgängerüberwegen, Bushaltestellen und im Umfeld der Schulen besondere Vorsicht walten lassen.

„Für viele Kinder beginnt mit dem ersten Schultag auch ein neuer Schritt in die Selbstständigkeit. Sie entdecken ihren Schulweg jetzt für sich. Dabei brauchen sie vor allem eines: Erwachsene, die aufmerksam sind, Rücksicht nehmen und im Zweifel einmal mehr vom Gas gehen“, betont Bürgermeister Alexander Heine.

Georg Hantel als zuständiger Bezirksdienstbeamter der Polizei ist morgens bereits regelmäßig im Umfeld der Schulen präsent. Er sagt: „ Wer langsam fährt, aufmerksam bleibt und auf riskante Halte- oder Wendemanöver verzichtet, leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Kinder.“ Auch das Ordnungsamt wird die Schulwege in den nächsten Wochen verstärkt in den Blick nehmen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Einhaltung der Halt- und Parkregeln.

Denn gut gemeinte „Elterntaxis“ können unmittelbar vor den Schulen schnell selbst zum Sicherheitsrisiko werden. Haltende und parkende Fahrzeuge versperren Sichtachsen, blockieren Gehwege oder führen zu unübersichtlichen Wendemanövern. Kinder müssen dann zwischen Fahrzeugen hindurch auf die Straße treten und werden von anderen Verkehrsteilnehmenden erst spät gesehen. 

Polizei und Ordnungsamt appellieren deshalb an Eltern, nicht unmittelbar vor dem Schuleingang zu halten. Wo sich die Fahrt mit dem Auto nicht vermeiden lässt, sollten sichere Haltemöglichkeiten in etwas größerer Entfernung genutzt werden; etwa die Parkplätze am Bürgerhaus, an den Friedhöfen oder an der Kirche. Die letzten Meter zu Fuß sorgen für mehr Übersicht vor den Schulen – und helfen den Kindern zugleich, ihren Schulweg zunehmend selbstständig zu bewältigen.

Besonnenes Verhalten ist dabei wichtiger als Hektik: lieber einige Minuten früher aufbrechen, auf riskante Halte- und Wendemanöver verzichten und jederzeit damit rechnen, dass Kinder unvermittelt die Fahrbahn betreten. So können alle gemeinsam dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler sicher in den neuen Schulalltag starten.

 

Bürgermeister, Ordnungsamt und Polizei werben mit Blick auf den Schulstart gemeinsam für besondere Rücksicht im Straßenverkehr – und appellieren an Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, möglichst nicht direkt bis zur Schule zu fahren.