Auf Initiative des Hegerings Voßwinkel wurde auf einer Wiese an der Ruhrpromenade zwischen Hauptstraße und Eisenbahnbrücke ein neues Storchennest errichtet. Der Hegering um den ersten Vorsitzenden Werner Hartmann engagiert sich seit vielen Jahren für den Arten- und Naturschutz in unserer Region. Ein besonderes Anliegen ist es, die Ansiedlung von Weißstörchen im Ruhrtal zu unterstützen.
Das neue Storchennest, das mit einem Durchmesser von 1,20 Metern schon von Weitem gut sichtbar ist, wurde auf einem robusten Mast in sieben Metern Höhe montiert. Diese Position bietet den Vögeln die nötige Sicherheit und Ruhe vor potenziellen Störungen und ermöglicht zugleich eine gute Beobachtung aus der Ferne.
Die ursprüngliche Idee für das Storchennest kam von Katrin Honisch, die für den Hegering aktiv ist. Sie selbst hat den Nestkorb in Handarbeit geflochten. Hegering-Kollege Hans Jörg Wilbat übernahm den Bau des Mastes, während die Firma Brista aus Höingen die Konstruktion durch eine Verzinkung veredelte.
Bürgermeister Alexander Heine verfolgte das Aufstellen des Nestes mit Mitgliedern des Hegerings, durch den das Projekt finanziert wurde. Das Team des Bauhofes sorgte für die fachgerechte Montage. Heine: „Ich finde es klasse, dass der Hegering sich so für den Bau des Storchennestes eingesetzt hat. Die Initiative zeigt, wie Jagd und Naturschutz Hand in Hand gehen, um die heimische Natur zu erhalten und zu fördern.“
Nun hoffen alle darauf, bald die ersten Störche auf dem neuen Nest begrüßen zu dürfen.
