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Bürgerabend zum neuen Gerätehaus gut besucht

Der geplante Neubau des Feuerwehrgerätehauses Echthausen war am Donnerstagabend Thema in der Gemeindehalle. Bürgermeister Alexander Heine hatte zum Bürgerabend eingeladen, um den Ortsteil frühzeitig zu beteiligen.

Mit Bürgermeister Heine informierten die Fachbereichsleiter Ingo Regenhardt und Ludger Böhmer sowie Wehrführer Marcel Horn über den Stand der Dinge. Heine ging zunächst auf die Historie des Projekts ein. Grundlage der Überlegungen ist der Brandschutzbedarfsplan, der im Jahr 2020 beauftragt wurde. Nach zweijähriger Projektzeit sei dieser zu der schonungslosen Erkenntnis gekommen, dass der Feuerwehrstandort Echthausen stark eingeschränkt sei und erhebliche bauliche sowie funktionale Mängel aufweise. „Es gibt am jetzigen Standort keine Entwicklungs- und Erweiterungspotenziale – bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an die Sicherheitsarchitektur in Deutschland“, so Heine. 

Wehrführer Marcel Horn erläuterte anhand konkreter Einsatzabläufe, warum der Status quo nicht länger tragfähig sei. Insbesondere die beengten Platzverhältnisse inmitten des Wohngebietes stellten eine Herausforderung dar. Hinzu kämen Unfallgefahren nicht nur im Innern des Gebäudes durch Treppenanlagen. Auch die Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge sei gefährlich, weil die Garagen direkt an Bürgersteig und Straße angrenzen. Und die Liste der Mängel geht weiter: zu geringe Lagerflächen sowie unzureichende Umkleidesituationen, bei denen eine notwendige Trennung von Privat- und Einsatzkleidung nicht möglich sei.

Als idealer Standort für den Neubau wurde ein Grundstück an der Ruhrstraße identifiziert. Den entsprechenden Pachtvertrag hat noch Amtsvorgänger Dr. Martin Michalzik mit dem Eigentümer geschlossen. In der Sitzungswelle ab kommender Woche wird nun der Vorentwurf für den Bebauungsplan in die politischen Gremien eingebracht. Im Anschluss soll dieser für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt werden.

Bürgermeister Heine skizzierte zudem den weiteren zeitlichen Ablauf. Die Ausschreibung des Projekts sei voraussichtlich für Ende des dritten Quartals vorgesehen, ein möglicher Baubeginn könne Anfang 2027 erfolgen. Für die nächste Phase wird sich nun zunächst ein Arbeitskreis aus Politik, Verwaltung und Feuerwehr mit der Konkretisierung der Planungen befassen. „Wir wollen das Rad ja gar nicht neu erfinden und werden uns auch andere Gerätehäuser vergleichbarer Größenordnung anschauen“, betonte Bürgermeister Heine.