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Eine Nacht der Zerstörung

Gedenken an die Möhnekatastrophe

Das Gedenken an die Opfer der Möhnekatastrophe ist mehr als ein Blick in die Vergangenheit. Es ist ein bewusstes Innehalten – ein Moment, in dem wir uns erinnern, was geschehen ist; und warum es unsere Verantwortung bleibt, diese Erinnerung lebendig zu halten.

Gerade in einer Zeit, in der weltweit Konflikte, Gewalt und Spaltung zunehmen, gewinnt das Erinnern eine neue Dringlichkeit. Gedenken bedeutet nicht nur Trauer – es bedeutet auch Verantwortung. Verantwortung dafür, dass das Leid vergangener Generationen nicht in Vergessenheit gerät. Verantwortung dafür, dass wir aus der Geschichte lernen und Haltung zeigen – gegen Hass, gegen Ausgrenzung und für ein respektvolles Miteinander.

In diesem Jahr steht die Gedenkfeier in besonderer Verbindung mit dem Kunstprojekt „NO HATE“, das ab dem 8. Mai am Ruhrufer ausgestellt ist. Die von internationalen Künstlerinnen und Künstlern gestaltete Skulptur ist ein kraftvolles Symbol: Sie zeigt, dass aus unterschiedlichen Perspektiven eine gemeinsame Botschaft entstehen kann – eine Botschaft für Zusammenhalt, für Dialog und gegen jede Form von Hass. Das Werk macht deutlich, dass es möglich ist, das Negative zu wenden und in eine gemeinsame, konstruktive Haltung zu überführen.

Im Geist dieser Botschaft möchten wir die Gedenkfeier als Ort der Begegnung und des gemeinsamen Zeichens gestalten. Wir laden alle Menschen unserer Gemeinde ein, gemeinsam innezuhalten und ein Zeichen für Frieden, Respekt und Zusammenhalt zu setzen.

Termine

  • 17.05.26 19:00 Uhr