Mehr Frischluft für den Sport - bald auch in der Halle

Aus eins mach vier: Gleich vier Förderbescheide liegen jetzt im Rathaus vor, um die Gerkensporthalle in Zukunft gut und reichlich frisch zu belüften.

„Die jetzige Lüftungsanlage der Sporthalle ist noch aus den 70er Jahren“, erläutert Stephan Magnus, der im Rathaus für den Hochbau zuständig ist. Sie sorgt zwar als Vollsystem für Frischluft, „schaltet sich bei Temperaturen um den Gefrierpunkt aus Sicherheitsgründen jedoch ab“, so Magnus: „Dann wird nur noch die vorhandene Luft umgewälzt - was generell und insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie sehr ungünstig ist“.

In Zusammenarbeit mit einem Fachbüro hat die Verwaltung ermittelt, dass es sinnvoll ist, künftig die in unterschiedlichen Hallenbereichen nötigen Luftmengen bedarfsgerecht mit vier getrennten Anlagen einzubringen. So wird es umgesetzt und daher gibt es für das eine Gebäude gleich vier Förderbescheide, denn aktuell fördert der Bund solche Umrüstungen mit 80 Prozent der Kosten. „Das sind hier 313.000 Euro Fördermittel und tut uns für eine so umfängliche Maßnahme natürlich richtig gut. Daher greifen wir zu“, freut sich Bürgermeister Dr. Martin Michalzik. Die verbleibenden 79.000 Euro zum Gesamtbetrag von 391.000 Euro sind im Haushalt 2022 als Eigenmittel fest eingeplant.

Eine der Frischluftzufuhren kommt in den Gymnastikraum („Spiegelsaal“), der bisher über gar keine Lüftungsanlage verfügt. Das sorgt gerade im Sommer bei der Süd- und Westausrichtung des Raums bislang für ein unangenehmes Klima. Die neue Technik sorgt nicht nur für ständig mehr frische Luft für die Sporttreibenden, die Gemeinde erwartet auch eine deutliche umweltgerechte Effizienzsteigerung. „Insgesamt ist neue Technik sparsamer im Energieverbrauch und mit den unterschiedlichen Luftzufuhren können wir künftig gezielt einzelne Bereiche so ansteuern, wie sie tatsächlich auch belegt sind“, so Magnus.

Im Technikraum der Gerkensporthalle wird es künftig mehrere Steuerungstafeln für Frischluft geben. Bürgermeister Dr. Martin Michalzik und Bauingenieur Stephan Magnus freuen sich über vier Zuwendungsbescheide für eine neue Lüftungsanlage des für Schul- und Vereinssport wichtigen Objekts.