Neue Radroute will Heimat Zukunft geben -Online-Umfrage gestartet

„Zusammen Heimat Zukunft geben“ – Unter diesen Titel haben die fünf Kommunen der LEADER-Region „Börde trifft Ruhr“ – Ense, Fröndenberg/Ruhr, Welver, Werl und Wickede (Ruhr) – ihre Regionale Entwicklungsstrategie gestellt. Mit der Entwicklung einer neuen Radroute, die, anders als die bestehenden Verbindungen, die Region in Nord-Süd-Richtung durchquert und dabei alle fünf Mitgliedskommunen berücksichtigt, möchten die LEADER-Akteure 2019 das gemeinsam gesteckte Ziel stärken.

Der zu entwickelnde Radweg soll Römer-Lippe-Route und Ruhrtalradweg verbinden; die Route wird auf dem bestehenden Radverkehrsnetz NRW verlaufen. Thematisch soll die neue Radroute an die kulturlandschaftlichen Prägungen zwischen Börde und Ruhr anknüpfen. Im Fokus stehen dementsprechend Landwirtschaft und Direktvermarktung, die touristisch erlebbar gemacht werden sollen. Adressaten sind dementsprechend nicht nur Bürgerinnen und Bürger aus der LEADER Region, sondern auch Besucher von außerhalb, die diesen besonderen Radweg zukünftig erleben wollen. In der Konzeptentwicklung kooperiert die LEADER-Region mit der Lingener pro-t-in GmbH, die über langjährige Erfahrung in der Entwicklung von Radrouten und touristischen Infrastrukturmaßnahmen verfügt.

Mitwirkung gewünscht: Online-Umfrage „Rat gefragt! Radroute sucht SehensWerte“ unter www.boerdetrifftruhr.de/Umfrage

Um möglichst viele interessante Ziele entlang der Route ausweisen zu können, sind die Bewohner*innen der LEADER-Region aufgerufen, ihre Ideen einzubringen. Dazu besteht für Interessierte im Rahmen einer Online-Umfrage unter dem Link www.boerdetrifftruhr.de/Umfrage ab sofort und bis zum 22. März die Möglichkeit. Alle Bürger*innen können ihr Wissen, ihre Meinungen und Ideen über bzw. zu Besonderheiten, die die Region prägen und sie zu einem lohnenden Ausflugsziel machen, beisteuern. Aufzuwenden sind für die Online-Umfrage rund zehn Minuten.

Erfragt wird ganz konkret, was die Region „Börde trifft Ruhr“ aus Sicht der Befragungsteilnehmer*innen auszeichnet, welche Sehenswürdigkeiten, Naturerlebnisse, Museen und Einrichtungen rund um das Thema Landwirtschaft bekannt sind und als empfehlenswert erscheinen. Ebenso werden Hofläden und Hofcafés sowie regionale Produkte erfragt; auch hier bitten die LEADER-Akteure um Erfahrungswerte und Einschätzungen bezüglich der Attraktivität.

Schließlich werden die Teilnehmer*innen gebeten, ihren eigenen Informationsbedarf zu äußern: Zu welchen Themen wünschen sie sich weiterführende Informationen und auf welchen Wegen möchten sie informiert werden.

Ab Anfang April ist dann eine themenbezogene Mitarbeit im „Arbeitskreis Landwirtschaft“ möglich. Hier geht es zunächst darum, die bereits zusammengetragenen Standorte und Angebote rund um Landwirtschaft und Direktvermarktung zu diskutieren und um weitere potenzielle Ziele zu ergänzen, die die Vielfalt des ländlichen Raumes abbilden. Dazu zählen die Themenfelder Ackerbau und Tierhaltung genauso wie „Ferien auf dem Bauernhof“, Hofcafés und Hofläden, Biogasanlagen und Photovoltaikanlagen. Ausgewählt werden die Ziele auf Basis eines Kriterienkatalogs, außerdem werden sie im Rahmen einer Bereisung angesteuert und begutachtet.

Bereits im Juli 2019 soll das Konzept der neuen Radroute vorliegen. Bis dahin wird die LEADER-Region wiederholt zur Mitarbeit einladen und über die jeweils jüngsten Ergebnisse der Konzeptentwicklung berichten.

Für die Beantwortung von Fragen zur Umfrage „Rat gefragt! Radroute sucht SehensWerte“ und für weitere Fragen zum Projekt steht Interessierten Regionalmanager Timo Jäckel unter 02938-5571931 bzw. per Mail an info@boerdetrifftruhr.de zur Verfügung.