Gemeinde ist für Förderangebot des Landes vorbereitet

Für Mehrzweck-Spielfeld an Gerkensporthalle ist ein Antrag möglich. Für mehr Informationen auf "weiterlesen" klicken.

Bürgermeister Martin Michalzik begrüßt, dass die NRW-Heimat- und Sportministerin Ina Scharrenbach einen „Investitionspakt für Sportstätten“ aufgelegt hat. Die entsprechende Information über ein Programm, das bis Ende 2021 rund 80 Mio. Euro bereitstellen soll, erreichte heute über die Bezirksregierung Arnsberg das Rathaus. Darin enthalten ist auch der Hinweis, dass eine Verlängerung mit Bundesmitteln sogar bis 2024 vorgesehen ist. Allerdings müssen für die Bereitstellung der Gelder in 2020 und 2021 erst noch zusätzliche Mittel bei Land und Bund freigemacht werden, heißt es als Vorbehalt in der Ministeriums-Information unter der Überschrift „voraussichtliches Programmvolumen“.

 

Die Gemeinde Wickede (Ruhr) sei bereits vorbereitet, für den geplanten Bau eines Mehrzweck-Spielfeldes an der Gerkensporthalle einen Förderantrag in 2020 oder 2021 in diesem Programm zu platzieren. Dafür hat die Verwaltung bereits vor einiger Zeit ein Fachbüro mit Erstellung einer DIN-gerechten Planungsunterlage beauftragt.
Das Mehrzweck-Spielfeld, ein sogenannter Soccer-Court, wird mit einem Hartgummibelag versehen und umzäunt. Das Feld ist somit geeignet, um Fußball, Handball aber auch Basketball in kleiner Mannschaftsformation zu spielen. Je nach Ausführung schlägt ein solches Spielfeld mit einem Kostenaufwand von 80.000 bis 100.000 Euro zu Buche.

Das Landesprogramm kündigt an, dass dafür bis zu 90 Prozent Förderung möglich seien. „Die Möglichkeit, so ein Sportfeld zu nutzen, würde auch von den Sportlehrern der Sekundarschule begrüßt“, weiß der Bürgermeister aus einer entsprechenden Abstimmung mit der Schule, die im Vorfeld stattfand. Michalzik rechnet aber auch damit, dass aufgrund des enormen Modernisierungsbedarfs bei Sportanlagen in allen Kommunen „ein landesweit sehr großer Andrang auf so ein Programm entsteht“.

Wenn sich tatsächlich die langfristige Förderperspektive für Sport- und Freizeitanlagen ergebe, lohne es sich auch, 2021 oder 2022 die bisherigen Vorüberlegungen für bessere Sanitäranlagen im Freibad konkret so zu erweitern, dass dabei zugleich Barrierefreiheit im Eingangsbereich, bei Duschen und WCs erreicht werden könnte. „Dafür wäre sicher die Zuarbeit durch einen Planer mit entsprechender Bädererfahrung nötig. Mit dem 2018 erstellten Zukunftsplan für Wickede (Ruhr) haben wir das für das Freibad bereits in den Perspektivplänen für unsere Gemeinde berücksichtigt – auch für Förderanträge, die entsprechende Konzepte voraussetzen“, so der Bürgermeister. Zunächst müssten sich aber die Planungsaufgaben im Bauamt auf die Kindergartenerweiterung und die Modernisierung von Schulen und Bürgerhaus konzentrieren, unterstreicht Michalzik.  

Luftbild Gerkensporthalle und Sportplatz Foto: Quadro-Pictures, Marco Stöger