Vorbereitungen für die Freibadsaison 2020 laufen

Gemeindeverwaltung organisiert Badebetrieb unter Auflagen. Für mehr Informationen auf "weiterlesen" klicken.

Weitere Lockerungen der Landesregierung Nordrhein-Westfalen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erlauben den Kommunen seit dem 20. Mai die Öffnung ihrer Freizeitbäder unter Einhaltung bestimmter Auflagen.

Das Schwimm- und das Attraktionsbecken sind zwar bereits mit frischem Wasser gefüllt, „im Hintergrund ist momentan jedoch noch einiges zu organisieren“, erläutert jetzt Rathaus-Sprecher David Adrian. Daher kann die Badesaison erst zu einem späteren Zeitpunkt starten. Derzeit erscheint es möglich, Anfang Juni mit einem sehr deutlich eingeschränkten Badebetrieb beginnen zu können, heißt es aus der Verwaltung.

Mehrere Schwimmzeiten und Online-Buchungssystem geplant

Grundsätzlich ist vorgesehen, mit einem vorsichtigen und versuchsweisen Einstieg in den neu regulierten Badebetrieb zu beginnen. Die Badegästezahl muss verbindlich begrenzt werden. „Wir überlegen dazu Modelle mit mehreren Badezeitblöcken über den Tag“, erklärt Ruth Hornkamp, die im Rathaus auch für das Freibad zuständig ist. Damit können die unterschiedlichen Interessen, zum Beispiel für das Gesundheitsschwimmen morgens und abends und Familienbadezeiten über Mittag und Nachmittag abgedeckt werden.

„Geplant ist darüber hinaus ein Online-Buchungssystem mit dem kontaktlos gebucht und bezahlt werden kann“, so Hornkamp weiter. Es würden dann nur so viele Karten angeboten, wie für den jeweiligen Zeitabschnitt zulässig sind. Unnötige Warteschlangen vor dem Eingang werden dadurch vermieden. Um stundenlanges Anstehen zu vermeiden werde es daher in diesem Jahr auch keine Familien- und Einzeljahreskarten geben.

Freibadtarife werden politisch beraten

„Die Freibadkarten werden teurer werden, da der Aufwand – u. a. für zusätzliches Reinigungspersonal – deutlich steigt und aufgrund der Obergrenzen deutlich weniger Menschen das Freibad besuchen können. Insgesamt wird daher – auch bei erhöhten Eintrittspreisen – der bereits in normalen Badejahren hohe Zuschussbedarf von rund 2.500 Euro je Saisontag noch einmal kräftig steigen“, gibt Bürgermeister Martin Michalzik bekannt.

Wie genau die konkreten Tarife aussehen werden, wird die Politik zu Beginn der kommenden Woche entscheiden.