Innogy Klimaschutzpreis 2019 in Wickede (Ruhr) vergeben

Preisträger leisten nachahmungswürdige Beiträge für den Klimaschutz

Mit viel Lob und einem herzlichen Dankeschön überreichte Bürgermeister Martin Michalzik gemeinsam mit Johannes Kobeloer von der Fa. Innogy SE am Dienstagnachmittag den Preisträgern die Urkunden für den Innogy Klimaschutzpreis 2019.

„Ich freue mich, dass wir in einer verhältnismäßig kleinen Gemeinde wie Wickede drei Bewerbungen für den Klimaschutzpreis haben“, begrüßt Kobbeloer von der Innogy die Vertreterinnen und Vertreter der drei Vereine bei der Preisverleihung.

Die drei Bewerbungen

Der Motor-Sport-Club aus Wiehagen hatte sich mit dem Storchennest in den Ruhrwiesen beworben. Bereits im April hatte der Verein den Masten nahe seines Vereinsheims Wasserwerk aufgestellt, nachdem schon einige Weißstörche an der Ruhrpromenade gesichtet worden waren. Die Kanuten aus Wickede bewarben sich mit ihrer Aktion „Saubere Ruhr“. Seit einigen Jahren starten die Kanu-Sportler entlang der Ruhr im Wickeder Gebiet eine Müllsammelaktion. Mit ihren Kanus sammeln sie den Müll auf, den Passanten achtlos am Ufer liegen gelassen oder sogar ins Wasser geworfen haben. Eine ähnliche Sammelaktion betreiben auch die Jungen Schützen aus Wimbern, denen ein sauberes Dorf am Herzen liegt. So schreiten sie einmal im Jahr die Feldwege ab und befreien Strecke und Wegesrand von herumliegenden Unrat. Damit sind die drei Bewerbungen komplett.

Jury aus Vertretern von Innogy, Kreis und Kommune hat entschieden

Bis Ende August konnten die Bewerbungen eingereicht werden. Danach setzte sich die Jury zur Beratung zusammen. Über die Platzierungen haben Hans Georg Wirzfeld sowie Oswald Schober als Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses Planen, Bauen und Umwelt, Marianne Rennebaum aus der Abteilung Umwelt des Kreises Soest, Hans Regenhardt als Kreistagsmitglied sowie Johannes Kobeloer von der „Innogy“ entschieden.

Die Platzierungen

Über 500 € Preisgeld und den ersten Platz durfte sich der Kanu-Club mit seiner Aktion „Saubere Ruhr“ freuen. Der zweite Platz mit 300 € Belohnung ging an den Motor-Sport-Club mit ihrem Storchennest. 200 € für die Vereinskasse und den dritten Platz belegten die Jungschützen aus Wimbern mit ihrer Aktion „Sauberes Dorf“.

Alle drei Vereine haben sich um den Klimaschutz verdient gemacht

„Mit euren Aktionen habt Ihr Euch alle um den Klimaschutz verdient gemacht“, würdigt Michalzik das Engagement der drei Vereine. Am Ende seien es Nuancen gewesen, die über die Platzierung entschieden haben. „Alle drei Projekte sind auf jeden Fall nachahmungswürdig und ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz“, schließt Kobeloer die Preisverleihung ab.

 

Bürgermeister Martin Michalzik und Innogy-Vertreter Johannes Kobeloer überreichten den Vereins-Vertretern die Urkunden für den Klimaschutzpreis. Hintere Reihe v. l. BM Michalzik, Benedikt Knieper (Junge Schützen) und Johannes Kobeloer (Fa. Innogy SE); vordere Reihe v. l. Friedhelm Koch (MSC), Jakob und Stefanie Bank (Kanu-Club), Johannes und Vincent Goeke (Junge Schützen).