Erste Bordsteinabsenkung nach Bürgerbeteiligung

Am Lehmacker starten die Bauarbeiten nach Hinweis aus der Bevölkerung.

Die ersten Bordsteine werden jetzt am Zebrastreifen auf der Straße „Am Lehmacker“ abgesenkt, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Dafür ist an der Kreuzung zur „Friedhofstraße“ eine Baustellenampel eingerichtet worden.

Rathaus setzt Maßnahme nach Bürgerbeteiligung um

Damit setzt das Rathaus die erste Maßnahme nach der Bürgerbeteiligung im Sommer um. Zur Erinnerung: Mitte August hatte die Verwaltung die Bevölkerung mit der Frage „Wo müssen Bordsteine flach werden?“, um Mithilfe gebeten. „Die Resonanz auf dieses Angebot war groß“, berichtet Christian Drees, zuständig für Tiefbauangelegenheiten im Rathaus. „Jetzt gilt es, die eingegangenen Hinweise systematisch abzuarbeiten, so Drees weiter.

Erste Umsetzung nach Hinweis durch Rollstuhlfahrerin

Mit der Absenkung der Bordsteine am „Lehmacker“ setzt die Verwaltung den Hinweis einer Bürgerin um, die auf ihren Rollstuhl angewiesen ist. Sie hatte die Gemeinde im Zuge der Bürgerbeteiligung auf die örtlichen Gegebenheiten am „Lehmacker“ aufmerksam gemacht. Für diese Baumaßnahme wurde die Firma Pretel aus Werl von der Verwaltung beauftragt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Ende dieser Woche andauern.

Weitere Bauarbeiten bis März 2020 geplant

Im Rahmen der Bürgerbeteiligung sind einige Stellen mehrfach genannt worden. „Dazu zählen zum Beispiel die Bordsteine an der Bergkapelle sowie an der Ecke ‚Waltringer Weg‘/‚Immermannweg‘“, erläutert Christian Drees. Hier sollen die Bordsteine bis März 2020 abgesenkt werden.

Im Zuge der Bordsteinabsenkungen werden gleichzeitig sogenannte taktile Bodenleitsysteme in den angrenzenden Bürgersteig verbaut. Dabei handelt es sich um Gehwegplatten, die es Menschen mit Sehbehinderung ermöglichen, sich im öffentlichen Raum mittels Blindenstock sicherer und leichter zu bewegen.